Bericht über ausgeführte Arbeiten am Wanderwegenetz der AVS 0rtsstelle ST.LORENZEN im Jahr 2014.
Wie in den vergangenen Jahren wurden auch heuer wieder umfangreiche Arbeiten am Wegenetz getätigt.
An 13 Tagen vom 30.04-16.09 2014 waren 4-5 Mitglieder beschäftigt. An 10 verschiedenen Wanderwegen durch den Schneedruck entstandenen Behinderungen mussten Bäume und Äste aus dem Weg geräumt werden.
Beschädigte Pfosten mussten ersetzt oder wieder gerade gestellt werden. Der vergangene Winter hat seine Spur hinterlassen.
Gleichzeitig wurden die Wege neu nachmarkiert, sowie viele Äste und Sträucher weggeschnitten, um ein besseres Durchkommen bei Nässe oder Regen zu ermöglichen.
Der Wanderweg 11a Ellen „Blondeleine“ musste aus Sicherheit wegen Steinschlag gesperrt werden, zwei Verbotstafeln wurden angebracht.
Des überaus schlechten Wetter wegen, konnten nicht alle Wege, abgegangen werden, wo sicherlich noch manches zu tun gewesen wäre.
An den 13 Tagen an denen wir bei guten Wetter unterwegs waren, kamen am Ende des Sommers 174 Stunden zusammen, wo wir hoffen, der Allgemeinheit die solche Weg benützen, einen wertvollen unentgeltlichen Dienst erwiesen zu haben.
Was wir aber, immer mehr feststellen mussten ist, dass nicht nur Wanderer wie früher diese Steige oder Wege benützen, sondern die Mountainbiker immer mehr zunehmen, dadurch auch mancher Wanderweg zu einer Transitstrecke verkommt und dabei die Wanderer verunsichert werden.
Sie treten in Gruppen auf, fahren über Stock und Stein, so dass für die Wanderer manchmal kein Platz mehr ist.
Ist das, dass Neue viel berühmte Wanderland Südtirol?
Vertreibt man möglicherweise dadurch wertvolle Wandergäste?
Wer ist noch bereit, Ehrenamtlich, zerstörte Wanderwege wieder herzurichten?
Muss es soweit kommen, dass für das Befahren bezahlt werden muss, wie beim Pilze sammeln, Verbote allein aber helfen uns auch nicht weiter, es wäre schade wenn es dazu kommen müsste.
Hoffen wir dass die Vernunft siegt, dann haben Wanderer und Biker Platz.
Was noch stört ist, dass an so manchen Hinweispfosten vom AVS, Beschilderungen von Jausestationen und Einkehrmöglichkeiten angebracht werden, die überhaupt nicht hinpassen zwecks Größe und Farbe, sollten wenn schon den AVS Schildern angepasst werden.
Ich bedanke mich bei meinen fleißigen Helfern für die Mitarbeit im Jahr 2014. Steger Hans Hochgruber, Targa Toni, Reichegger Hans und Erlacher Franz.
Franz Erlacher Wegewart

….und hier die Bilder dieses arbeitsreichen Jahres 2014

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Geschichtliches

Seit der Gründung der AVS Ortsstelle St. Lorenzen ist Franz Erlacher der Markierungswart.
Seine Markierungshelfer der letzten Jahre sind:
Hans Steger, Josef Hochgruber, Max Sartori, Sebastian Mohr, Kurt Seppi, Luis Peer, Karl Crepaz, Sebastian Sitzmann, Hans Reichegger, Franz Willeit und Anton Erlacher.

Franz hat das Wegenetz nach der Gründung, in Zusammenarbeit mit den inzwischen verstorbenen Alpenvereinsmitglieder Josef Lauton, Seppl Steger, Hans Steger und Florian Berger, kontinuierlich ausgebaut. Mitgeholfen haben auch damals schon Robert Frenes, Herbert Lauton, Hermann Oberparleiter, Alois Oberkofler, Siegfried Hilber und Paul Hinteregger.

Es sind zirka 183 Kilometer Wanderwege die von der Ortsstelle St. Lorenzen betreut, markiert und beschildert werden.
In unserem Gemeindegebiet gibt es eine Vielfalt von ausgedehnten Wanderwegen, die zum Teil über unsere Gemeindegrenzen hinaus führen, und somit schöne Endziele erreichen.
Zum Großteil befinden sich diese Wege im Tal und Mittelgebirge, einige führen uns über die 2000m Grenzen und ermöglichen somit unvergessene Tal- und Weitblicke.

Anbei einige der schönsten Ausflugsziele mit der gekennzeichneten Wegnummer des Ausgangspunktes und Endziel.

Weg N° 1: St. Lorenzen – Maria Saalen – (Halbtagestour).
Vom Hauptplatz in südlicher Richtung zur Bahnunterführung, ab dieser der Bahn entlang zum alten Bahnhäusl dort die Landesstraße überqueren. Der Weg führt leicht ansteigend in den Wald. Am Waldrand entlang zum Mühlbachl – Auslugerhof. Weiter zum Ansitz Schwarzhorn bis zum Weiler „Moos“. Südlich der Michelsburg vorbei an den Höfen „Krösser“ und „Plochenberger“ und durch schattigen Wald nach Maria Saalen.
Länge: – ca. 9 Km.
Gehzeit: ca. 1½ bis 2 Stunden.

Weg N° 4: Zum Kronplatz (2275m) – (Tagestour).
Vom Hauptplatz wie bei Weg N°1 Richtung Süd zur Bahnunterführung, weiter in Richtung Ost nach Stefansdorf. Dort an der Kirche vorbei nach Heidenberg und weiter über die Stefansdorfer Kaser zum 2275m hohen Kronplatz, der unvergessenen Rundblick bietet, der Weg erfordert Ausdauer und ist ab Heidenberg anspruchsvoll und steil.
Länge: – ca. 15 Km.
Gehzeit: ca. 4 Stunden.

Weg N° 8: Maria Saalen – Kronplatz (2275m) – (Tagestour).
Ab Gasthof Maria Saalen in östlicher Richtung durch den Wald am nahen „Pirch“ Hof vorbei, nach ca. 30 Minuten erreicht man die Forststrasse welche zur Moosener Kaser führt. Wir folgen dieser und können abwechselnd auch dem alten Weg folgen. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Moosener Kaser auf 1813m. Ab dieser geht es in östlicher Richtung über den Panoramaweg und erreichen nach weiteren 2 Stunden den Kronplatz auf unschwierigem Steig.
Sehr lohnend
Länge: – ca. 15 Km.
Gehzeit: ca. 4 Stunden.
(Frühsommer – Spätherbst – im Winter Schneeschuhwanderung)

Weg N° 3: Onach Wieseralm (2054m) – (Tagestour).
Ab Onach „Wirtshaus“ an der Kirche vorbei zu den Höfen „Astner“ und „Lerchner“, im steilen Anstieg erreichen wir nach einer Stunde die Lärchner Alm auf 1828m. Wir folgen der Forststrasse, an einer Weggabelung links bleibend folgen wir der Markierung N°3 weiter, die uns dann etwas steil zur Wieser Alm führt (Sommer bewirtschaftet).
Herrliche Blicke in die Dolomiten und in das Tal belohnen den Aufstieg.
Sehr lohnend
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 1½ bis 2 Stunden.

Weg N° 11 S: Anton Schwingshackl Rundweg – (Tagestour).
Ab „Wirt“ Onach folgen wir der Forststrasse an der Kirche vorbei zu den Wieserhöfen in Hinteronach auf 1415m. Ab dort in einem steilen Anstieg mit Überquerung der Forststrasse erreichen wir die Weggabelung, die uns nun auf einem etwas leichteren Fahrweg zur Welschellener Alm (Munt da Rina 1947m) führt. Ab dort über Almweg weiter zur Turnaretscher Hütte (Ütia Val da Le) 2030m (bewirtschaftet) ab dort etwas steil zu den Glittner Seen 2151m. Nun über den herrlichen Almrücken zur Wieser Alm 2054m und zurück zu den Wieserhöfen nach Onach.
Herrliche Blicke in die Dolomiten und in das Tal belohnen den Aufstieg.
Sehr lohnend
Länge: – ca. 20 Km.
Gehzeit: ca. 6 bis 7 Stunden.
(Frühsommer – Spätherbst)

Weg N° 2: Montal – Hörschwang – Jakobstöckl – (Tagestour).
Wir folgen ab Montal Kirche der N°2 und steigen auf zum Riesner Hof, es geht steil weiter nach Hörschwang auf 1424m jedoch ohne Schwierigkeiten mit herrlichem Talblick. Bei den letzten Höfen vorbei geht es bald links am Zaun entlang dem Wald entgegen. Der Weg wird wieder steiler und führt uns nun an verfallenen Hütten steil hinauf zum Jakobstöckl, 2026m. Das Joch stellt die Trennung Pustertal – Eisacktal dar. Hier bieten sich wieder einmalige Blicke zu den Zillertaler-, Sarntaler Alpen und den Dolomiten
Vom Jakobstöckl aus gibt es mehrere Möglichkeiten zum weiter Wandern, wie:
Wieser Alm, Lüsen, Burgstal usw…..
Lohnend
Länge: – ca. 12 Km.
Gehzeit: ca. 3 Stunden.
(Frühsommer – Spätherbst)

Weg N° 10: St. Lorenzen – Runggen – Hörschwang – Ellen – (Halbtagestour).
Am Ende des Ortes St. Lorenzen West beginnt der Weg N10°, er führt uns vorerst nach Pflaurenz an der Gaderbrücke links über den Rad und Wanderweg in die Aue (Handwerkerzone). An der zweiten Brücke überqueren wir die Staatsstrasse und gehen zum Weiler „Runggen“. Auf dem Feldweg gelangen wir nach Montal ca.1 Stunde, ab hier geht es in den Wald, im Aufstieg kommen wir am „Mareier“ Hof vorbei. Nun geht es auf steilem Weg hinauf nach Ellen 1362m zum Gasthof „Häusler“. Von dort genießt man herrliche Talblicke.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 2 Stunden.

Weg N° 11a: Ellen – Hörschwang – Onach.
Beim Gasthof „Häusler“ beginnt der Weg 11a und führt uns an der Kirche vorbei. Auf breitem Fahrweg gelangen wir zum Waldrand und bleiben auf dem Forstweg. Nach ca. 40 Minuten erreichen wir die „Blonde Laine“ Alm 1949m, hier herrlicher Ausblick in den Raum Bruneck – St. Lorenzen. Der Weg führt nun nach Hörschwang durch Wald und Wiesen nach Onach.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 2 Stunden.
(Frühjahr – Herbst)

Weg N° 6: St. Lorenzen – Issinger See.
Am Dorfende West St. Lorenzen überqueren wir die Rienz und die Staatsstrasse. An der gegenüberliegenden Straßenseite gelangen wir nach Sonnenburg gehen durch den Ort weiter zum „Oberwieserhof“ – unterhalb des Burgkofels zum „Moarleitner“ Hof. zum „Stadlerhof“ mit Nikolaus Kapelle am Hügel, und erreichen durch herrlichen Waldweg den Gasthof „Jrenberg“ 1031m. Auf breiten Fahrweg führt der Weg weiter durch Wald zum Issinger Weiher (Badesee) 910m.
Leicht und sehr abwechslungsreich.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 1½ Stunden.
(Frühjahr – Herbst)

Weg N° 17: St. Lorenzen – Pfalzen.
Am Dorfende West St. Lorenzen rechts über die Holzbrücke wie bei Weg N°6 auf die gegenüberliegenden Straßenseite. Kurz darauf durch einen Hohlweg (Bildstock) nach Fassing und Lothen. In Lothen in nördlicher Richtung zum Hof „Oberhammer“. Bald darauf treten wir in den Wald ein und kommen nach Pfalzen.
Leicht.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 1½ Stunden.

Weg N° 10a: St. Lorenzen – Ehrenburg.
Am westlichen Ende des Ortes St. Lorenzen gelangen wir nach Pflaurenz. An der Gaderbrücke links den Radweg folgend zum Gewerbegebiet Aue. An der zweiten Gaderbrücke überqueren wir Fluss und Strasse zum Stegerhof, hinauf in einer Linkskurve geht unser Weg rechts in die Wiesen und führt uns über den Wald nach Ehrenburg.
Ganzjährig.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 2 Stunden.
Ein besonders beliebter Weg N°67, der von Ehrenburg nach Ellen führt gehört zum Einzugsgebiet Kiens.
Im Jahr 2004 wurde er ab dem „Kreuzner“ Hof in Ellen von uns neu nachmarkiert und von vielen Zweigen gesäubert. Er führt von dort aus zur Walder- und Einhäuserer Alm auf den 2194m hohen Burgstall mit einer grandiosen Rundsicht.
Im Jahr 2000 wurde von uns dort ein sehr schöner Panoramastützpunkt errichtet.

Weitere Wanderwege sind:

Weg N° 12a: Maria Saalen – Pfaffenberghöfe – Ciaseles – Enneberg.
Länge: – ca. 10 Km.
Gehzeit: ca. 3 Stunden.

Weg N° 8a: St. Martin – Moos – Loachhof.
Länge: – ca. 4 Km.
Gehzeit: ca. 1 Stunde.

Weg N° 12: Hurtmüller – Haidenberg – Mulliweg.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 2 Stunden.

Weg N° 12: Maria Saalen – Plaicken – Enneberg.
Länge: – ca. 8 Km.
Gehzeit: ca. 2 Stunden.

Weg N° 12: Maria Saalen – St. Martin – Hurtmüller – Bruneck.
Länge: – ca. 10 Km.
Gehzeit: ca. 2½ Stunden.

Weg N° 9: Maria Saalen – Montal – Ehrenburg.
Länge: – ca. 6 Km.
Gehzeit: ca. 1½ Stunden.

Weg N° 11b: – Montal – Kienberg – Ehrenburg.
Länge: – ca. 6 Km.
Gehzeit: ca. 1½ Stunden.

Weg N° 11: Montal – Onach – Hörschwang – Walder – Ellen.
Länge: – ca. 10 Km.
Gehzeit: ca. 2½ Stunden.

Weg N° 7a: Fassing – Kramoos (Biotop) – St. Valentin – Pfalzen.
Länge: – ca. 4 Km.
Gehzeit: ca. 1 Stunde.

Weg N° 3a: Lerchner Alm – Jakobsstöckl.
Länge: – ca. 3 Km.
Gehzeit: ca. 40 Minuten.

Weg N° 8b: – Moos Weidach – Kohlstadt – Moosener Kaser.
Länge: – ca. 5 Km.
Gehzeit: ca. 1½ Stunden.

Unsere Markierer bei der Arbeit….

…eine ganz wichtige Aufgabe, nämlich die Instandhaltung und die Neumarkierung aller Wanderwege in unserem Gemeindegebiet übernehmen alljährlich ganz uneigennützig die Markierer des AVS – auf diesem Wege sei allen, die tatkräftig mit anpacken ein herzliches Vergelt’s Gott ausgesprochen. Hier die jüngsten Impressionen von deren Arbeit im Rahmen des neuen Wegeprojektes des Landes Südtirol:


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